19.10.2017

Es gab heute unter den Gänsen das Übliche zu beobachten. Also die meisten derer sind Tundrasaatgänse und Blässgäns. Vor mein Fotoversteck kam auch eine Weißwangengans. Besonders gefreut habe ich mich über die Tundrasaatgans (weiß18; siehe oben), bei der ich unkompliziert den Beringungsort herausfinden konnte. Man darf gespannt sein, was sie noch an Daten liefert, denn der Halsring ist mit GPS ausgerüstet und kann folglich mehr Daten, als die einfachen Ablesungen liefern.

Weißwangengans (rechts)
Weißwangengans (rechts)

15.10.2017

Eher eine seltenere Beute auch für Wanderfalken dürfte ein Großer Abendsegler sein, den dieser junge Wanderfalke bei Metzdorf gegen 16:10 Uhr geschlagen hat. Ein großes Glück zumindest vom Mahl noch ein paar Belegfotos machen zu können.


30.09./01.10.2017

Die Oder ist gerade etwas gestiegen, und so kann man den ein oder anderen Dunklern Wasserläufer (oben) oder Kamfläufer (unten) im Odervorland beobachten. Am 30.09. flogen in Altlandsberg ca. 15 Fichtenkreuzschnäbel über den örtlichen Fußballplatz und in Altreetz war einer der Vögel zu sehen. Bereits eine Woche zuvor am 24.09. zogen 15 über Wriezen südwärts!


20.09.2017

Diesen jungen Wanderfalken fand ich bei Bad Freienwalde. Die Art hat sich nach einem bedrohlichen Tief, andernorts schon gut erholt. Hier im Oderbruch kann man ihn zur Zugzeit gelegentlich sehen. Brutvögel gibt es hier leider noch nicht (wieder), aber wir hoffen - und ich bin mir sicher - dass das kommen wird,wenn sich der Bestand weiter so entwickelt.

Zugleich sah ich heute die ersten 20 Tundrasaatgänse und ein Blässgans bei Güstebieser Loose durchziehen.


03.09.2017

Baumfalke
Baumfalke

Abend: Zum Abend hin ging es dann doch noch mal auf die Suche nach Falken ins Oderbruch. Rotfußfalkennachweise blieben aber aus. Neben den üblichen Turmfalken gab es aber einen Wanderfalken (unten) und einen Baumfalken zu beobachten. Unspektakulär zwar, aber dennoch ein kleiner Trost.

Wanderfalke
Wanderfalke

Vormittag: Heute fand ich eine "abgemulchte" Brache mit 55 Silberreihern, 10 jungen Rohrweihen, einigen Mäusebussarden und noch einem Schwarzmilan und einem Rotmilan. Also Mäuse und Insekten genug da - jedoch auch heute kein Rotfußfalke.

Mäusebussard bei Gottesgabe
Mäusebussard bei Gottesgabe

02.09.2017

Auch heute war die Suche nach Rotfußfalken vergeblich. Dafür ließ sich ein diesjähriger Kuckuck in der Gemeinde Neutrebbin bei der Jagd auf Raupen des Tagpfauenauges beobachten. Ist ja auch wenigstens etwas!


13.-19.08.2017

Wiesenweihe, Werbig 13.08.2017
Wiesenweihe, Werbig 13.08.2017

Im Oderbruch vagabundieren noch einzelne Wiesenweihen herum, wie dieses Männchen oben. Diesjährige Vögel sind aber bislang nicht zu sehen gewesen. An den wenigen Pfützen fand ich bei Reitwein max. 3 Sandregenpfeifer (20.08.), 2 Kampfläufer am 14.8.),  1 Alpenstrandläufer (13.8.), 6 Flussregenpfeifer (14.8.), 7 Flussuferläufer (13.8.), 30 Bruchwasserläufer (14-8.), 6 Waldwasserläufer (13.8.) und 18 Grünschenkel am (14.08.).

Auf einem Feld bei Reitwein ebenfalls 30 Weißstörche und 6 Rohrweihen.

Sandregenpfeifer, Reitwein 13.08.2017
Sandregenpfeifer, Reitwein 13.08.2017

09.08.2017

Heute war nur noch ein junger Wiedehopf in seiner Bruthöle. Morgen wird dann wohl die ganze Zeitbrut ausgeflogen sei. Grob gesagt lagen zwischen Erst- und Zweitbrut 2 Monate. Auch mal interessant zu wissen.

Entwicklungsfortschritt der Zweitbrut
Entwicklungsfortschritt der Zweitbrut

28.07.2017

Zweitbruten von Wiedehopfen fand ich dieses Jahr in meiner Heimat nur wenige. Es gibt jedoch eine Höhle, bei der man kontrollieren kann, wie der Entwicklungsfortschritt der jungen Wiedehopfe ist.

Die Wetterbedingungen der letzten Tage sind sehr schlecht gewesen. Fast nur Regen!

Dass diese beiden Jungvögel überhaupt bis jetzt überlebt haben, erstaunt,

Nun aber stehen die Chancen gut, dass sie erwachsen werden können.

 

Viel Glück!


25.07.2017

Dieser Moorentenerpel fand sich heute in Altfriedland. Ziemlich weit weg, aber immerhin dennoch seit langem mal wieder ein Fotobeleg.


10.07.2017

Seit einigen Tagen ist dieser Adlerbussard im Randowbruch zu beobachten. Er wird von den meisten Beobachtern als vorjähriger Vogel beschrieben. Vieles spricht dafür. Das relativ dunkle Auge mag auf individuelle Unterschiede in der Entwicklung zurückzuführen sein. Das Randowbruch ist etwa 1 Stunde vom Oderbruch entfernt.


19. bis 25.05.2017

Trauerseeschwalbe
Trauerseeschwalbe

Am 19.05. zog bei Kienitz eine Weißbartseeschwalbe durch.

Ein Trupp von 8 Bienenfressern, der sich am 24.05. im südlichen Oderbruch aufhielt, ist leider weitergezogen und somit am 25.05. nicht mehr zu sehen. Eine einzelne Weißflügelseeschwalbe konnte ich am 25.05. bei Gieshof zwischen Trauerseeschwalben beobachten.

24.05.2017
24.05.2017

10.05.2017

Rotkehlpieper
Rotkehlpieper

Neben 6 Nordischen Schafstelzen hielt sich dieser Rotkehlpieper in Güstebieser Loose auf. Nun tritt die Art durchaus regelmäßig im Oderbruch auf, jedoch ist sie selten. Es braucht Glück und Bemühen sie zu finden. Ein Belegfoto machen zu können ist ein noch selteneres Glück.


08.05.2017

Dieses Jahr findet der stärkste Einflüg der Nordischen Schafstelzen in unserer Region statt,   den ich je erlebt habe. 25 Individuen heute in einem Trupp bei Sophienthal - das sah ich hier noch nie.


02.05.2017

Heute konnte ich eine Weißflügelseeschwalbe zwischen Trauerseeschwalben an der Oder beobachten. Das passt in das typische Bild Anfang Mai an der Oder. Sicher ist auch die Nordische Schafstelze in dieses Bild passend, doch sieht man sie viel seltener. Ein Foto ist noch viel weniger zu erwarten. Umsomehr erfreut bin ich, das mir dieses gelang. Hier landete der Nordländer direkt neben meinem Auto - ein riesiges Glück. Einige Sekunden und dann war der Vogel auch schon wieder weg.


01.05.2017

Der Durchzug der Zwergmöwen hat eingesetzt. 10 Stück (4 ad. und 6 vj.) ließen sich für 30 Minuten an der Oder beobachen, ebenso wie 2 Zwergseeschwalben. Trauerseeschwalben ebenfalls mit 1o Individuen.


23.04.2017

Bereits eine Wiedhopfhöhle wurde "in Betrieb genommen". Schauen wir mal, was weiter wird.


21.04.2017

Bei Genschmar fanden sich neben 135 Tundrassatgänsen, 10 Blässgänsen auch 5 Kurzschnabelgänse.


17.04.2017

Höhepunkt des heutigen Tages war wohl das Auftreten eines Stelzenläuferpaares an der Oder (Foto oben & unten). Es kam sogar zur Kopulation. Keiner der beiden Vögel war mit jenem aus dem Aprilanfang identisch. Leider waren die beiden am Nachmittag schon wieder verschwunden.


15.04.2017

Heute gab es in Genschmar noch immer Tundrasaatgänse zu sehen, unter die sich 2 Kurzschnabelgänse und 1 Weißwangengans mischten. Die Oder stromauf flog in 1m Höhe ein Mittelsägerweibchen. Im Wriezener Stadtwald hielten sich noch 20 Seidenschwänze an Misteln auf.


12.04.2017

Schellsäger
Schellsäger

Na damit rechnete ich nun nicht. In Berlin ließ sich ein Hybrid zwischen Zwergsäger und Schellente (umgangssprachlich auch Schellsäger genannt) bestaunen. Den einschlägigen Quellen zu Folge, war dieser erstmals am 8.4.2017 dort nachgewiesen worden (Entdecker m.E. C. Bock). Der Hybrid sieht äußerst interessant aus. Da man einen solchen Vogel wohl nur einmal im Leben sieht, habe ich gleich noch ein paar Fotos gemacht. Diese findet man beim Zwergsäger.


8.-13.4.2017

In Güstebieser Loose ließ sich ungewöhnlich früh ein Stelzenläufer blicken. Der Rest der Limikolen entsprach den Erwartungen. Ansonsten konnte ich in den Gemeinden Neulewin und Oderaue 2 Blaukehlchen singend feststellen.


02.04.2017

Das sind wohl mit die letzten nordischen Gänse der Saison hier. Unter den Tundrasaatgänsen und Blässgänsen waren auch eine Weißwangengans, zwei Kurzschnabelgänse (eine davon links neben der Weißwangengans auf dem Foto oben) und eine Waldsaatgans (im unteren Bildzentrum auf dem Foto unten).


25.02.2017

Heute waren 2 immature Seeadler und 25 Kolkraben vor dem Versteck. Einer der Seeadler trug einen polnischen Ring. Die Identitifikation sollte über die letzten drei Ziffern und das ungefähre Alter möglich sein. Zudem fehlte ein Farbring. Da frage ich mal be der Beringungszentrale nach, wo denn der Adler herkommt. Ebenfalls beringt von Helfern der Beringungszentrale Hiddensee war auch ein Kolkrabe, dessen Ring ebenfalls hinreichend abgelesen werden konnte. So hat doch auch ein Fotoversteck einen Sinn, der über die Foografie und das Füttern der Vögel hinaus geht.

Obwohl der Rotmilanheimzug am 19.02.2017 bereits einsetzte, ließ sich heute keiner sehen.


07.02.2017

Heute fand sich an der Oder der Beleg eines Seeadlereinfuges nach Brandenburg. 20 Seeadler auf 5km Oder, wobei allein 8 diesjährige in einer Pappel aufbaumten. Diese können nicht aus der Region stammen, zumal in den Tagen zuvor lediglich ein Jungadler dort zu sehen war. Ein doch seltenes Erlebnis.


27.01.2017

Heute wurden wieder einmal die üblichen Verdächtigen des Winters gefunden. Der immature Seeadler (Foto oben) gehört genauso dazu, wie die Kolkraben (Foto unten). Etwas Spektakläres sah ich nicht, aber die beiden Arten aus der Nähe zu haben, ist ja auch schon etwas.

 


21.01.2017

In Wriezen streifen 30 Seidenschwänze umher und am Abend rief eine Schleihereule in der Max-Lieber-Straße. Das ist seit sehr langer Zeit mal wieder ein Nachweis dieser Art. In Güstebieser Loose war ein Hausrotschwanz in der Nähe einer Rinderfütterung zu sehen (ebenfalls ungewöhnlich - zumindest für Mitte Januar).


18.01.2017

Die Rotdrossel wird auf dem Zug zwar nicht häufig, jedoch regelmäßig im Oderbruch gesehen. Klassische Wintergäste wie dieses vorjährige Individuum sind aber äußerst rar. Sie ist schon seit Dezember da, ließ sich heute aber erst fotografieren.

Die Raufußbussarde (Foto unten) sind auch in diesem Jahr treue Wintergäste. Im nördlichen Oderbruch etwa 20 Individuen.


15.01.2017

Nun sind die Seidenschwänze immmer breiter im Land verteilt. Bei Neulewin hielt sich heute ein Trupp von 20 Vögeln auf. An dem Foto erkennt man, wie wichtig auch Apfelbäume für unsere Wintergäste sind, wenn man ihnen etwas belässt! Auch Amseln und Wacholderdrosseln (Foto unten) schätzen die Äpfel.


10.01.2017

Die Grauammer ist im Oderbruch (noch) keine Art, die als Rarität gelten muss. Jedoch sind Ansammlungen der Art jenseits 50 Individuen dann doch schon selten geworden. Unweit von Wriezen aber gibt es einen Jagdpächter, der mit dem Wild recht großzügig in der Fütterung ist und davon profitieren auch 220 Grauammern, die sich zu einem Winterschwarm dort vereinen.


09.01.2016

Das Wetter wenig berauschend, aber die Schneedecke lud zum ornithologischen Ausflug ein. Eigentlich war ich auf den Spuren des Raufußbussardes, da sah ich etwas viel interessanteres in meine Richtung fliegen. Eine Sumpfohreule (SOE)!!

Die Einstellungen an Objektiv und Kamera ließen sich nicht verstellen ohne den fliegenden Vogel nicht aus den Augen zu verlieren. Aber das Foto oben zeigt in etwa auch die Situation, wie sie sich darstellte, als der Vogel plözlich erschien. Es reicht natürlich als ein Belegfoto. Schon lange habe ich im Oderbruch keine SOE mehr fotografieren können und da nahm ich den Vogel noch einmal auf einem Pfahl sitzend auf. Ein schönes Erlebnis!