23.04.2017


21.04.2017

Bei Genschmar fanden sich neben 135 Tundrassatgänsen, 10 Blässgänsen auch 5 Kurzschnabelgänse.


17.04.2017

Höhepunkt des heutigen Tages war wohl das Auftreten eines Stelzenläuferpaares an der Oder (Foto oben & unten). Es kam sogar zur Kopulation. Keiner der beiden Vögel war mit jenem aus dem Aprilanfang identisch. Leider waren die beiden am Nachmittag schon wieder verschwunden.


15.04.2017

Heute gab es in Genschmar noch immer Tundrasaatgänse zu sehen, unter die sich 2 Kurzschnabelgänse und 1 Weißwangengans mischten. Die Oder stromauf flog in 1m Höhe ein Mittelsägerweibchen. Im Wriezener Stadtwald hielten sich noch 20 Seidenschwänze an Misteln auf.


12.04.2017

Schellsäger
Schellsäger

Na damit rechnete ich nun nicht. In Berlin ließ sich ein Hybrid zwischen Zwergsäger und Schellente (umgangssprachlich auch Schellsäger genannt) bestaunen. Den einschlägigen Quellen zu Folge, war dieser erstmals am 8.4.2017 dort nachgewiesen worden (Entdecker m.E. C. Bock). Der Hybrid sieht äußerst interessant aus. Da man einen solchen Vogel wohl nur einmal im Leben sieht, habe ich gleich noch ein paar Fotos gemacht. Diese findet man beim Zwergsäger.


8.-13.4.2017

In Güstebieser Loose ließ sich ungewöhnlich früh ein Stelzenläufer blicken. Der Rest der Limikolen entsprach den Erwartungen. Ansonsten konnte ich in den Gemeinden Neulewin und Oderaue 2 Blaukehlchen singend feststellen.


02.04.2017

Das sind wohl mit die letzten nordischen Gänse der Saison hier. Unter den Tundrasaatgänsen und Blässgänsen waren auch eine Weißwangengans, zwei Kurzschnabelgänse (eine davon links neben der Weißwangengans auf dem Foto oben) und eine Waldsaatgans (im unteren Bildzentrum auf dem Foto unten).


25.02.2017

Heute waren 2 immature Seeadler und 25 Kolkraben vor dem Versteck. Einer der Seeadler trug einen polnischen Ring. Die Identitifikation sollte über die letzten drei Ziffern und das ungefähre Alter möglich sein. Zudem fehlte ein Farbring. Da frage ich mal be der Beringungszentrale nach, wo denn der Adler herkommt. Ebenfalls beringt von Helfern der Beringungszentrale Hiddensee war auch ein Kolkrabe, dessen Ring ebenfalls hinreichend abgelesen werden konnte. So hat doch auch ein Fotoversteck einen Sinn, der über die Foografie und das Füttern der Vögel hinaus geht.

Obwohl der Rotmilanheimzug am 19.02.2017 bereits einsetzte, ließ sich heute keiner sehen.


07.02.2017

Heute fand sich an der Oder der Beleg eines Seeadlereinfuges nach Brandenburg. 20 Seeadler auf 5km Oder, wobei allein 8 diesjährige in einer Pappel aufbaumten. Diese können nicht aus der Region stammen, zumal in den Tagen zuvor lediglich ein Jungadler dort zu sehen war. Ein doch seltenes Erlebnis.


27.01.2017

Heute wurden wieder einmal die üblichen Verdächtigen des Winters gefunden. Der immature Seeadler (Foto oben) gehört genauso dazu, wie die Kolkraben (Foto unten). Etwas Spektakläres sah ich nicht, aber die beiden Arten aus der Nähe zu haben, ist ja auch schon etwas.

 


21.01.2017

In Wriezen streifen 30 Seidenschwänze umher und am Abend rief eine Schleihereule in der Max-Lieber-Straße. Das ist seit sehr langer Zeit mal wieder ein Nachweis dieser Art. In Güstebieser Loose war ein Hausrotschwanz in der Nähe einer Rinderfütterung zu sehen (ebenfalls ungewöhnlich - zumindest für Mitte Januar).


18.01.2017

Die Rotdrossel wird auf dem Zug zwar nicht häufig, jedoch regelmäßig im Oderbruch gesehen. Klassische Wintergäste wie dieses vorjährige Individuum sind aber äußerst rar. Sie ist schon seit Dezember da, ließ sich heute aber erst fotografieren.

Die Raufußbussarde (Foto unten) sind auch in diesem Jahr treue Wintergäste. Im nördlichen Oderbruch etwa 20 Individuen.


15.01.2017

Nun sind die Seidenschwänze immmer breiter im Land verteilt. Bei Neulewin hielt sich heute ein Trupp von 20 Vögeln auf. An dem Foto erkennt man, wie wichtig auch Apfelbäume für unsere Wintergäste sind, wenn man ihnen etwas belässt! Auch Amseln und Wacholderdrosseln (Foto unten) schätzen die Äpfel.


10.01.2017

Die Grauammer ist im Oderbruch (noch) keine Art, die als Rarität gelten muss. Jedoch sind Ansammlungen der Art jenseits 50 Individuen dann doch schon selten geworden. Unweit von Wriezen aber gibt es einen Jagdpächter, der mit dem Wild recht großzügig in der Fütterung ist und davon profitieren auch 220 Grauammern, die sich zu einem Winterschwarm dort vereinen.


09.01.2016

Das Wetter wenig berauschend, aber die Schneedecke lud zum ornithologischen Ausflug ein. Eigentlich war ich auf den Spuren des Raufußbussardes, da sah ich etwas viel interessanteres in meine Richtung fliegen. Eine Sumpfohreule (SOE)!!

Die Einstellungen an Objektiv und Kamera ließen sich nicht verstellen ohne den fliegenden Vogel nicht aus den Augen zu verlieren. Aber das Foto oben zeigt in etwa auch die Situation, wie sie sich darstellte, als der Vgel plözlich erschien. Es reicht natürlich als ein Belegfoto. Schon lange habe ich im Oderbruch keine SOE mehr fotografieren können und da nahm ich den Vogel noch einmal auf einem Pfahl sitzend auf. Ein schönes Erlebnis!